Lions Club Haßberge entsendet drei Jugendliche zur Belohnung zu Youth Camps in die USA

Im Rahmen des Lions-Youth-Exchange-Programms fliegen Thomas Neuß aus Knetzgau, Kim Hirsch aus Hofheim und Dominik Schlund aus Steinbach (von links) in die USA. Zu einem Vorgespräch trafen sie sich kurz vor dem Abflug mit Harry Riegel vom Lions Club Haßberge. Der Club belohnt die drei Abiturienten damit für ihr besonders Engagement beim Sponsorenlauf des Haßfurter Regiomontanus-Gymnasiums.

Dessen Erlös floss unter anderem in Hilfsprojekte des Lions Clubs Haßberge. Der Sponsorenlauf war das Projekt des P-Seminars Sport. Aus dem Erlös flossen 10.000 Euro in Hilfsprojekte des Lions-Clubs. Harry Riegel, der Beauftragte für den Youth Exchange der Lions, berichtete bei einem Treffen kurz vor dem Abflug, dass er erst in den Pfingstferien eines der unterstützten Projekte in Rumänien besucht hat.

Lions-Jugendaustausch, das bedeutet mehrere Wochen Aufenthalt, der gesplittet ist in den Aufenthalt in einer Gastfamilie und die Teilnahme an einem Internationalen Lions-Jugendcamp. Dort treffen Jugendliche aus der ganzen Welt aufeinander – „in der Regel immer nur zwei aus dem gleichen Land“, erzählt Harry Riegel. Für Thomas geht es nach Alaska, Dominik und Kim steuern Texas an. „Alle denken, ich fliege in die Arktis“, meint Thomas im Gespräch mit unserer Zeitung, „dabei ist es in Alaska jetzt auch Sommer. Meine Gastfamilie sagt, es kann sogar 40 Grad heiß werden“.

Auch Kim und Dominik haben bereits Kontakt mit ihren Gastfamilien. Kim wird in Midland/Odessa wohnen, Dominik in El Paso. Er fliegt am Sonntag und wird am Montag bereits an der Parade zum amerikanischen Unabhängigkeitstag, dem Independence Day, teilnehmen. Beide werden dann das gleiche Lions-Camp besuchen, bei dem es typisch Texanisch zu gehen wird, Reiten und Pferde stehen dort im Mittelpunkt. Eher in Richtung Naturerlebnis wird es beim Camp in Alaska für Thomas gehen.

Alle drei sind erwartungsfroh und positiv gespannt darauf, das echte amerikanische Familienleben kennen zu lernen, ebenso wie auf die Kontakte mit anderen Jugendlichen aus anderen Erdteilen in den Camps.

Kim möchte an den Austausch eine weitere Auslandserfahrung anhängen, sie hat sich als Au Pair beworben, nachdem sie keinen Platz für ein Freiwilliges Soziales Jahr ergattert hat. Auf Thomas und Dominik wartet das Studium, die endgültigen Weichen werden allerdings erst im August gestellt. Dann erfährt Dominik, ob er einen Studienplatz in Maschinenbau an der FH in Schweinfurt bekommt. Thomas weiß bereits, dass er bei FTE ein duales Studium aufnehmen kann – ob es ebenfalls Maschinenbau oder eher Elektrotechnik wird, ist aber noch nicht ganz sicher.

Jedenfalls werden alle drei erst einmal ein paar spannende Wochen erleben. Harry Riegel gab den Jugendlichen letzte Tipps und die Unterlagen für die Lions-Camps und die Basis-Ausstattung mit auf den Weg: T-Shirts und Kappen des Lions-Youth-Exchange und drei Deutschland-Fahnen, denn in den Camps ist es üblich, dass die Fahnen aller teilnehmenden Nationen aufgesteckt werden.

 

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