Lions Club Haßberge finanziert Transporter für die Tschernobyl-Hilfe von Erwin Koch

Erwin Koch strahlte über das ganze Gesicht: bei der Polizeidirektion in Würzburg wurde der Mercedes Sprinter ausgemustert, doch für seine Tschernobyl-Hilfe wird er noch sehr gute Dienste tun. Polizeipräsidentin Liliane Matthes und der Präsident des Lions Clubs Haßberge, Uwe Hauck, übergaben Erwin Koch (auf dem Bild rechts) den Kleinbus mit den besten Wünschen für sein unermüdliches Engagement. Der Lions Club Haßberge hat den Kaufpreis des Fahrzeugs übernommen. Auf 1.000 Euro hatte die Polizeidirektion den Restwert des Sprinters beziffert, um den sich Koch mit seiner Hilfsinitiative beworben hatte. Die Mitglieder des Lions Clubs, die Erwin Kochs Engagement sehr schätzen, brauchten nicht lange zu überlegen, um einstimmig die Kostenübernahme zu beschließen. Schließlich hat Koch seit über 25 Jahren , seit dem GAU im Atomkraftwerk Tschernobyl, Bewundernswertes geleistet. Er brachte zum einen Hilfsgüter in die ukrainische Region Tscherkassy, wohin viele der Strahlenopfer evakuiert wurden, und er vermittelte unzähligen Kindern Ferienaufenthalte in Königsberg und mittlerweile auch in der gesamten Region. Unermüdlich ist Koch im Einsatz, um die Tschernobyl-Hilfe zu koordinieren und weiter auszubauen. Dieser Einsatz sei jede Unterstützung wert, da waren sich die Polizeipräsidentin Liliane Matthes und Lions-Präsident Uwe Hauck einig.

Quelle:   Haßfurter Tagblatt, 12. Juni 2013, von der freien Mitarbeiterin Sabine Weinbeer

 

-->