Johannes Kulla aus Trossenfurt ist der neue Präsident im Lions Club Haßberge

Zur Präsidentenübergabe von Uwe Hauck (links im Bild) auf Johannes Kulla (rechts im Bild) versammelten sich die Clubmitglieder mit ihren Familien am Samstag auf dem Weingutpraesidentenuebergabe2013 Dr.Heigel in Zeil. Dem neuen Präsidenten Johannes Kulla stehen als Präsidium zur Seite: Vizepräsident Dr. Alexander Ambros, 2. Vizepräsidentin Sabine Weinbeer, Sekretärin Vera Rosenzweig, Past-Präsident Uwe Hauck und Schatzmeister Werner Stegemann. Der scheidende Präsident Uwe Hauck dankte den Clubmitgliedern für das große Engagement während seines Präsidentenjahres. Schwachen und vor allem Kindern zu helfen, vor Ort und weltweit, das war auch in diesem Jahr das Ziel der Lions. Zwei Hilfstransporte gingen nach Rumänien, wo die Haßberge-Lions ein Krankenhaus, ein Blindenhaus, eine Mittagsbetreuung für Schulkinder und Waisenkinder unterstützen. Medizinisches Gerät, Hilfsmittel für die Pflege und Kleidung wurden in Rumänien dankbar angenommen. Gerade hier greift der Grundsatz der Lions, nachhaltige Hilfe zu leisten. Die Unterstützung aus den Haßbergen fließt vorwiegend in die medizinische Versorgung und in die Bildung von Kindern. Einige Clubmitglieder besuchten auch das Club-Patenkind Barak in Tansania.

Mit 8.000 Euro finanzieren die Lions den Snoozeling-Room des Vereins „Lebens(t)raum“, der sich im Landkreis Haßberge um behinderte Menschen kümmert. Mit 1.000 Euro ermöglichte der Club außerdem die Anschaffung eines Kleinbusses für Erwin Kochs Tschernobyl-Hilfe und mit 2.800 Euro unterstützten die Lions den „Werdenfelser Weg“, das Bemühen der Pflegeeinrichtungen im Landkreis, Fixierungen von pflegebedürftigen Menschen zu vermeiden. Kurzfristig halfen die Lions mit 2.000 Euro den Hochwasseropfern in Deggendorf. Uwe Hauck dankte allen Spendern, vor allem auch von medizinischem Inventar für Rumänien, aber auch allen Helfern, die sich an den Acitivities beteiligten. Sehr erfolgreich waren die beiden Kleiderbasare, die zwar mehrere hundert Stunden Arbeitseinsatz bedeuteten, doch guten wirtschaftlichen Erfolg brachten, so dass der Club auch wieder helfen kann. Ein besonderer Dank galt der Activity-Beauftragten Julia Fröhlich für ihren enormen Einsatz vor allem für das Rumänien-Projekt und den Kleiderbasar, für den sie auch von der Districts-Governorin ausgezeichnet wurde. Erfolgreich war die Suche nach einem neuen Lager für die Hilfsgüter. Nachdem der EZO wegen Abbruchs nicht mehr zur Verfügung stand, fand der Club „Aufnahme“ in der ehemaligen Waldi-Schuhfabrik. Johannes Kulla will die bewährten Aktivitäten weiterführen, dazu gehören auch das Weihnachtsgeschenk für die „Tafel-Kinder“ und die Unterstützung sozial schwacher Erstklässler. Er dankte Uwe Hauck für sein engagiertes Präsidentenjahr. Angesichts des großartigen Zusammenhalts im Club sei ihm vor der eigenen Amtszeit nicht bange, so Kulla. Als nächste Aktivitäten kündigte er den Kleiderbasar am 20. September und den Straßenfest-Stand am 4. und 5. Oktober an.

 

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