Armenien – ein unbekanntes Land im Kaukasus Vortrag von Mariam Martirosyan in Haßfurt

Mariam Martirosyan aus Yerewan wird uns in ein unbekanntes Land mit all seinen Facetten und vor allem mit persönlichen Eindrücken und Erlebnissen aus erster Hand entführen. Mariam befindet sich nach ihrem Bachelorabschluss  in Germanistik aktuell in einem Masterstudiengang für „Internationale Literaturwissenschaften“.

Mariam hat ihre Liebe zur deutschen Sprache beim Besuch der Volksschule in ihrem Heimatdorf Achis entdeckt. Dass der den Armeniern heilige Berg Ararat gar nicht auf armenischen sondern auf türkischem Staatsgebiet liegt, ist nur wenigen bekannt.

Die die Armenier sind ein jahrtausendealtes Kulturvolk, das an der Nahtstelle zwischen Orient und Okzident beheimatet ist, und in der Antike ein Königreich von größerer Bedeutung besaß. Die Armenier sind auch sehr stolz darauf, im Jahr 301 als erstes Staat bzw. Volk das Christentum als Staatsreligion angenommen zu haben. Leider hat das armenische Volk immer wieder unter Verfolgung leiden müssen, die in den Genozid durch die Türken im Jahr 1915 ihren traurigen Höhepunkt fand. Wenn auch das armenische Volk über Jahrtausende hinweg – nicht zuletzt auch aufgrund seiner eigenen Sprache und der eigenen armenisch-apostolischen Kirche – überlebte, war es ihnen in den letzten Jahrhunderten  selten vergönnt in einem eigenständigen Staat zu leben.

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